Spende für Klinikclowns nach 25jährigem Firmenjubiliäum

Auf unserem Fest zum 25 jährigem bestehen der Neumaier Logistics GmbH wurde ein Geldbetrag von fast 1.000 Euro von den Gästen für die Klinikclowns gespendet. Ein Klinikclown hat die sehr wichtige Arbeit vorgestellt und die Gäste nebenbei sehr gut den Abend über unterhalten. Die Spende wurde durch die Firma Neumaier Logistics GmbH auf 1.500 Euro aufgerundet.

Vielen Dank für die vielen kleinen sowie großen Spenden.

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Unterstützung für AKO Aktionskreis Ostafrika


Der AKO - Aktionskreis Ostafrika e.V. ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz und Hauptbüro in Traunstein, Deutschland. Zu seinen Gründern zählen engagierte und afrikabegeisterte Menschen die 1974 begannen, humanitäre Unterstützung für Ostafrika aufzubauen. Hieraus entstand der Aktionskreis Ostafrika, der 1987 beim Vereinsregister Traunstein unter der Nummer VR 570 eingetragen wurde.

Wer wir sind ?

Der Verein hat etwa 600 Mitglieder, die aus allen Berufs- und Altersgruppen kommen. Viele unserer Mitgelder arbeiten bei der Vorbereitung unserer Projekte in Europa und Durchführung in Afrika mit. Sach- und Geldspenden, Mitgliedsbeiträge sowie die Mitarbeit sind die Basis unserer Aktivitäten. Büros in Traunstein, Hilden und Ulm stärken unsere Basis; unser Büro in Moshi, Tansania, hält laufend Kontakt zu unseren Projekten.

Verantwortungsbewusste und fachkundige Menschen aus allen Bereichen helfen, die Projekte erfolgreich durchzuführen. Wir freuen uns über jedes neue aktive oder passive Mitglied. Unterstützen Sie uns, wir benötigen auch Ihr Engagement.

AKO - Aktionskreis Ostafrika e.V.

Rosenheimer Straße 20, D-83278 Traunstein

Tel.: 0861 / 43 95
Fax: 0861 / 16 42 49
E-mail: Ostafrika@t-online.de
www.aktionskreis-ostafrika.de

Es entsteht gerade eine neue Homepage, unter anderem mit einer Übersicht mit den weit über 100 kleinen wie großen Projekten.

Bürozeit Donnerstag 10:00 – 15:00 Uhr oder nach Vereinbarung

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Wie in den letzten Jahren unterstützen wir auch in diesem Jahr 2017 wieder BISS.


Das Projekt

1991 fand in der Evangelischen Akademie Tutzing eine Tagung zum Thema “Obdachlosigkeit – ein Skandal und seine Ursachen” statt. Obdachlose Menschen, Sozialarbeiter, Journalisten und Kirchenleute kamen auf die Idee, gemeinsam eine Zeitschrift herauszugeben. Der Name des Projekts: BISS, Bürger in sozialen Schwierigkeiten. Das Ziel: Hilfe zur Selbsthilfe. Die Ideen der Tagung wurden schneller umgesetzt als erwartet. Im Oktober 1993 kam die erste BISS-Ausgabe heraus. Das Medieninteresse war sehr groß, denn BISS war bundesweit das erste Straßenmagazin.

BISS - Bürger in sozialen Schwierigkeiten e.V.
Metzstr. 29 * 81667 München
Tel: 089 / 33 20 33 * Fax: 089 / 33 20 34
E-Mail: info@biss-magazin.de
Amtsgericht München Vr Nr. 15045

Plakate aus der aktuellen BISS-Kampagne, gesponsert von Scholz & Friends Berlin. Foto: Niko Schmid-Burgk

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BISS – Eine Münchner Erfolgsgeschichte auch 2017

Die älteste deutsche Straßenzeitung gibt Obdachlosen eine neue Perspektive

BISS (Bürger in sozialen Schwierigkeiten) ist nicht nur die älteste deutsche Straßenzeitung, sondern mit einer monatlich verkauften Auflage von 35.000 Exemplaren auch eine der erfolgreichsten. Seit 1993 leistet BISS Hilfe zur Selbsthilfe, denn das Blatt wird auf der Straße hauptsächlich von Menschen verkauft, die obdachlos sind oder es waren. Vom Verkaufspreis, 1,80 Euro, behält der Verkäufer 90 Cent. Zirka 100 Verkäufer bringen die Zeitschrift an die Leserinnen und Leser.

Ein wichtiges Ziel von BISS ist es, für die Verkäufer, die außerhalb des Projekts keine Arbeit finden, unbefristete sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze zu schaffen. Derzeit sind 32 BISS-Verkäufer fest angestellt. Denn nur so können sie aus dem Teufelskreis der Arbeits- und Wohnungslosigkeit ausbrechen, sich gesundheitlich und finanziell sanieren und wieder gesellschaftlich integriert werden.

Über den Verkauf der Zeitschrift erhält der Verkäufer die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und sich so ein tragfähiges soziales Umfeld zu schaffen. Die mit professionellem Anspruch gemachte Zeitschrift stellt existenzielle Themen in den Mittelpunkt und gibt den Betroffenen Raum für eigene Artikel. So entsteht ein Produkt, mit dem sich die Verkäufer identifizieren können und das den Lesern neue Blickwinkel aufzeigt. Die seriöse Zeitschrift, die die Glaubwürdigkeit des Projekts widerspiegelt, versteht sich als Lobby für Bürger in sozialen Schwierigkeiten. Sie weckt das öffentliche Interesse an Themen wie Armut und Obdachlosigkeit und bietet den Lesern auch konkrete Möglichkeiten zu einem finanziellen Engagement.

Es ist beispielsweise gelungen, durch das BISS-Patenschaftsmodell den Teil des Gehaltes, den angestellte BISS-Verkäufer nicht selbst erwirtschaften können, durch Patenschaften zu ergänzen. BISS hat einen starken Rückhalt in allen Bereichen der Gesellschaft, denn jeder weiß: Was für Menschen in sozialen Schwierigkeiten gespendet wird, wird auch für sie ausgegeben, beispielsweise für Zuzahlung zur Zahnsanierung, zur Wohnungseinrichtung oder zur Entschuldung. BISS verwendet keine Spendengelder für die Herstellung der Zeitschrift und den laufenden Betrieb. Diese Kosten werden durch den Zeitungs- und Anzeigenverkauf selbst erwirtschaftet. Einnahmen und Ausgaben werden regelmäßig in der BISS veröffentlicht. Das schafft motivierte Verkäufer und verlässliche Freunde und Gönner – beides wichtige Voraussetzungen für eine kontinuierliche, erfolgreiche Arbeit.


Daten und Fakten
Stand Januar 2015

Name der Zeitschrift:
BISS – Bürger in sozialen Schwierigkeiten

Auflage:
35.000 Exemplare

Erscheinungsweise:
monatlich, Doppelnummer Juli/August

Erstausgabe:
Oktober 1993

Verkäufer:
zirka 100

Mitarbeiter:
38 Festangestellte (davon 32 Verkäufer),
zirka 15 Freie (Journalisten, Fotografen)




Zertifiziert nach ISO 9001:2015